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WERKSTÄTTEN ZUR DIGITALISIERUNG

06.05.2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

Auf unserer Jahrestagung 2019 – Zukunft und Digitalisierung des ländlichen Raums am 20. März 2019 wurde Folgendes deutlich:

  1. LEITUNGSAUSBAU ALLEIN REICHT NICHT Die technische Infrastruktur ist eine grundlegende Voraussetzung für eine zukunftsweisende Entwicklung des ländlichen Raums, doch dies allein ist nicht ausreichend. Leitungen und Netze allein werden weder automatisch die Lebensqualität verbessern noch Dienstleistungen der Grundversorgung ersetzen. Wichtig sind Lösungen, die unmittelbar auf eine Leistungserbringung für die Menschen und eine Verbesserung der Einkommenssituation und Lebensqualität abzielen.

  2. ÖFFENTLICHE MITTEL WERDEN GEBRAUCHT Der Ausbau der digitalen Infrastruktur ist im dünn besiedelten Raum nicht wirtschaftlich, daher muss auch langfristig staatliches Geld in die Hand genommen werden, um eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen. Die öffentliche Hand kann allerdings so investieren, dass sich das private Investment daran anknüpfend lohnt. Landkreise, Ämter und Gemeinden müssen die Prozesse der digitalen Entwicklung aktiv begleiten und selbst öffentliche Dienstleistungen auch digital anbieten.

  3. KOMMUNEN GUT AUFGESTELLT Landkreise, Städte und Gemeinden haben die Herausforderung angenommen und sind auf dem Weg zur digitalen Verwaltung. In Umsetzung des „Gesetzes zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (Onlinezugangsgesetz – OZG) wird das Land bis 2022 seine Verwaltungsleistungen auch elektronisch über Verwaltungsportale anbieten. Bei der Bereitstellung digitaler Leistungen sollen Gemeinden und Ämter im ländlichen Raum aktiv begleitet und unterstützt werden. Rationalisierungseffekte werden durch Kooperationen und übertragbare Lösungen erwartet.

Wie beim Fazit unserer Jahrestagung angekündigt, greift das Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg den Bedarf zum Erfahrungsaustausch und zur Begleitung der Umsetzung von digitalen Leistungen für Kommunen im ländlichen Raum auf:

  • Welche digitalen Dienstleistungen und Angebote für Ihre Gemeinde oder Ihr Amt bzw. in Ihrem Landkreis sollen umgesetzt werden?

  • Welche Ideen oder erste Lösungsansätze gibt es, die weiter vertieft, ausgebaut oder verbreitert werden sollen?

  • Welchen Handlungsbedarf sehen Sie für Aktivitäten, die wir mit den Möglichkeiten des Forums für Ihre Kommune oder für Kooperationen im Dialog mit Ihnen begleiten können?

Wir organisieren - bei entsprechendem Bedarf - Werkstätten für Kommunen mit Expertinnen und Experten, um die Prozesse der Digitalisierung im ländlichen Raum zu begleiten und praktische Lösungen zu entwickeln.
Wenn Sie sich zur Digitalisierung austauschen möchten, eigene Projekte entwickelt haben oder kennen, von denen andere lernen können, oder selbst gute Beispiele suchen, wenn Sie an fachlichem Knowhow interessiert sind und sich mit anderen Gedanken über die Entwicklung digitaler Angebote auf dem Land machen wollen, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme (gern bis zum 14. Juni).

Unter dem Stichwort DorfDialog auf unserer Website finden Sie den Nachbericht der Jahrestagung 2019 und Erkenntnisse zur digitalen Teilhabe sowie den Link zur Bedarfsabfrage über Ihren Bedarf zum Thema Digitalisierung.

(Mit dieser email kontaktieren wir die Teilnehmenden an der Jahrestagung 2019 sowie die Kommunen aus dem Verzeichnis im Serviceportal des Landes Brandenburg.)

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Mit herzlichen Grüßen,

Dorothea Angel

 

Forum ländlicher Raum - Netzwerk Brandenburg

Heimvolkshochschule am Seddiner See

Seeweg 2

14554 Seddiner See

 

Tel.: 033205-2500-22 (Mo-Do)

Fax.: 033205-2500-19

 

Internet: www.forum-netzwerk-brandenburg.de

E-Mail: angel@forum-netzwerk-brandenburg.de

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: WERKSTÄTTEN ZUR DIGITALISIERUNG