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Geldregen aus der EU Finanzspritze für neun Projekte in OSL

02. 01. 2020

Für neun Vereine und Gruppen zwischen Großräschen und Hohenbocka, die ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten, geht Weihnachten in die Verlängerung. Ihre Projektideen haben sich durchgesetzt und werden mit EU-Finanzspritzen von bis zu 5000 Euro unterstützt. In Bärhaus wird mit dem Geld der Bau eines Rastwanderplatzes gefördert.

 

Ein Rastwanderplatz mit Fahrradständer in Bärhaus, eine automatische Bewässerungsanlage für Schipkaus Fußballplatz und eine flott gemachte Kegelanlage in Hohenbocka. Im neuen Jahr wird eine Reihe kleiner lokaler Initiativen und Projekte über eine ganz unkomplizierte Art und Weise in den Genuss europäischer Fördergelder aus dem Leader-Programm kommen.

 

Die Lokale Aktionsgruppe „Energie­region im Lausitzer Seenland“ (LAG) mit Sitz in Lauchhammer kann die einzelnen Projekte mit einem Gesamtbudget von 50 000 Euro mit je bis zu 5000 Euro unterstützen. Davon profitieren Vereine, Verbände, Kirchgemeinden, Stiftungen und Kommunen. Damit werden kleine investive Projekte unterstützt, die zur sozialen Entwicklung auf dem Land beitragen sollen.

 

„Die Resonanz war erneut sehr groß“, sagt Regionalmanager Michael Franke. Bis zum Ende der Abgabefrist haben 19 Vereine, Verbände, Kirchgemeinden, Kommunen und Ortsteile ihre für 2020 geplanten Projekte eingereicht.

 

Mit dem Zuwendungsbescheid haben neun Einzelvorhaben im November die letzte Hürde übersprungen. Die aufgelisteten Vorhaben können damit jetzt umgesetzt werden.

 

Über die heiß begehrte EU-Finanzspritze freuen kann sich der Sportverein Rot-Weiß Kostebrau. Am Sportlerheim soll ein barrierefreier Zugang geschaffen werden.

 

Der Tourismusförderung widmen sich gleich zwei Projekte: Am Dorfplatz in Bärhaus soll ein Rastwanderplatz mit Fahrradständern entstehen. Unterstützt wird auch die Erneuerung der taktilen Radwanderkarte im Familienpark Großkoschen. Die spezielle Karte hilft, damit Blinde die Route durchs Seenland zumindest erfühlen können. Radwegenetz und Seen sind ins Holz gefräst und mit Blindenschrift bezeichnet.

 

Zu den erfolgreichen Bewerbern für den Finanz-Zuschuss gehört auch der Hohenbockaer SV Grün-Gelb. Das Geld soll helfen, die technische Ausstattung der Kegelanlage zu erneuern. Gejubelt werden darf auch in Schipkau. Der SV Askania kann nun mit der Installation einer automatischen Bewässerungsanlage auf dem Sportplatz starten.

 

Für die kleinen lokalen Akteure ist die Unterstützung so wertvoll, weil der mit 20 Prozent verhältnismäßig geringe Eigenanteil in Form von Eigenleistungen erbracht werden darf. „Das kommt vor allem kleinen Vereinen mit knapper Kasse zu Gute“, so der Regionalmanager Michael Franke.

 

Von Andrea Budich / LR

 

Foto: LEADER

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