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Wormlage will eine Ritterburg

10. 09. 2020

Ein neuer Spielplatz soll Wormlage für Kinder attraktiver machen. Vorbild bildet der legendäre Ritter Wormlitz. Doch ob es dafür auch Geld gibt, steht noch nicht fest.

 

 

 

In Wormlage könnte eine Ritterburg entstehen. Zwar keine echte, aber eine zum Spielen. Denn die Burg soll den Mittelpunkt des neuen Ritter-Wormlitz-Spielplatzes bilden. Hingucker wird eine Kletterwand in Form eines Burgturms, an den eine Rutsche andockt. Konkret handelt es sich um eine Erneuerung des bereits seit dem Jahr 1999 bestehenden Ensembles am Rand des Parks. Ritter Wormlitz ist eine Sagenfigur. Der Raubritter soll im Mittelalter in den Wäldern rund um das Dorf sein Unwesen getrieben haben. Wegen Gotteslästerung hatte ihm ein Blitz die Nase abgetrennt.

 

Wormlage will das Sportgebäude sanieren

 

Neben der Ritterburg haben die Wormlager noch mehr vor, heißt es aus dem Großräschener Rathaus. Geplant ist auch ein Fitnessgeräte-Pfad. Außerdem soll das örtliche Sportgebäude saniert werden. Es muss trockengelegt und energetisch saniert werden. Das Haus gibt es bereits seit 55 Jahren.

Die Finanzierung ist mittels Fördermitteln aus dem Leader-Programm geplant. Für die Projekte werden insgesamt rund 300 000 Euro benötigt. Erste Gespräche dazu haben bereits Ende August stattgefunden, sagt Stadtsprecherin Kati Kiesel.

Wormlage ist im Jahr 1396 erstmals urkundlich erwähnt worden. Somit kann anno 2021 die 625-Jahr-Feier begangen werden. Heute zählt der zu Großräschen gehörende Ort knapp 400 Einwohner. Damit ist er nach der Kernstadt und Freienhufen der drittgrößte Stadtteil.

 

Von Torsten Richter-Zippack/Lausitzer Rundschau vom 03. September 2020

 

 

Foto: Ritter Wormlitz, hier im Festumzug dargestellt, ist der Namensgeber für den neuen Spielplatz mit Ritterburg © Foto: Torsten Richter