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Ausbau der Ortsdurchfahrt in Schipkau

Antragsteller: Gemeinde Schipkau

 

Bewilligung am: 30.05.2011

 

Ort: Schipkau

 

Gesamtkosten: 1.219.272,74 €

 

Förderung: 914.454,55 €

 

Projektlaufzeit: 2011 - 2013

 

Richtlinie: D.1.4

 

Die Gemeinde Schipkau beabsichtigt, die Haupt- und Ruhlander Straße im Ortsteil Schipkau auf einer Länge von 1,6 km zu sanieren und teilweise umzugestalten. Die im Jahre 2008 zu einer Gemeindestraße abgestufte Ortsdurchfahrt Schipkau verbindet die Landesstraße 60 im Süden der Ortslage mit einer Kreisstraße im Norden. Der Verkehrszug hat als innerörtliche Hauptsammelstraße die mit Abstand größte Verkehrsbedeutung für den Ort und wird trotz Abstufung noch immer auch vom überregionalen Durchgangsverkehr genutzt.

Entlang der Strasse befinden sich mit der Feuerwehr, einer Gesundheitseinrichtung, elf Handelseinrichtungen und Gewerbebetrieben sowie Freizeiteinrichtungen (Sportplätze) wichtige Schipkauer Infrastruktureinrichtungen mit jeweiligem Quell- und Zielverkehr. Somit hat die Straße hohe Bedeutung für das Funktionieren der Schipkauer Grundversorgung. Der Abschnitt innerhalb der alten Ortslage stellt zudem einen früheren Dorfanger dar, welcher gegenwärtig jedoch deutliche gestalterische Missstände aufweist.

Grund für die beantragte Baumaßnahme ist der inzwischen sehr verschlissene Zustand der Fahrbahn und insbesondere der angrenzenden Gehwege. Die Fahrbahn der Hauptstraße ist insbesondere im Bereich der alten Ortslage Schipkau auf Grund von Baugrundproblemen und maroden alten Kanälen weitgehend uneben und bietet ein sehr unattraktives Bild. Probleme bereitet ebenso auch die Straßenentwässerung, welche weitgehend defekt bzw. nicht existent ist. Daraus resultiert bei Niederschlägen Spritzwasser, welches die angrenzenden Gebäude beeinträchtigt bzw. gar beschädigt.

Im weiteren Verlauf der Straße (Abschnitt Ruhlander Straße) bestehen ebenso Probleme mit der Straßenentwässerung. Abschnittsweise fehlen Gehwege, so dass Fußgänger zur Benutzung der vielbefahrenen Fahrbahn gezwungen sind. Im Sommer weicht der instabile alte Asphaltbelag schnell auf und bringt damit weitere Unebenheiten mit sich. Dem folgend sollen Fahrbahn und Gehwege erneuert sowie angrenzende Flächen gestaltet werden. Zur Baumaßnahme zählen im Weiteren die teils erstmalige Verlegung einer Straßenentwässerung, die Modernisierung der Straßenbeleuchtung und die Durchführung von Gartenbauarbeiten.

 

Presseberichte

 

nach Abschluss der Sanierung - März 2013
der einzige Baum der stehen blieb... - März 2013