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Erneuerung/Wiederherstellung der Orangerie am Schloss Altdöbern zur späteren privatwirtschaftlichen Nutzung als Café

Antragsteller: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

 

Bewilligung am: 18.05.2011

 

Ort: Altdöbern

 

Gesamtkosten: 895.851,33 €

 

geschaffene Arbeitsplätze: 2

 

Projektlaufzeit: 2011 - 2012

 

Richtlinie: E.1.1

 

Das Schloss Altdöbern mit seiner 60 ha großen Parkanlage steht im Mittelpunkt einer großartigen alten Kulturlandschaft. Die Geschichte des Schlosses und seiner Anlagen reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Das Schloss selbst wurde in der Blütezeit des Sächsischen Barock im 18. Jahrhundert gebaut. In den Jahren 1880 – 1893 erhielt die Gesamtanlage ihr endgültiges Aussehen. Zum Schloss – Ensemble gehören eine Vorhofanlage mit jeweils einem Kavaliershaus, ein Marstall, eine Orangerie, und Wirtschaftsgebäude und der ehemaligen Gutshof.

Die Brandenburgische Schlösser gGmbH hat die Orangerie sowie die Kavaliershäuser käuflich erworben. Für die Orangerie wurde ein Nutzungskonzept erarbeitet und eine Gewerbetreibende aus Altdöbern, welche Eigentümerin der Schlossgärtnerei ist, als Betreiberin gefunden. Gemeinsam wurde eine Nutzungsvereinbarung erarbeitet, welche nach Bewilligung des Antrages durch das LELF, mit Frau Sonja Wettig über eine Mindestlaufzeit von 12 Jahren unterzeichnet wird.

Im Zuge der Sanierung des Schlosses Altdöbern soll die zum Ensemble gehörende Orangerie unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten saniert und einer Nutzung zum Cafe mit Verkaufsgewächshaus und Hofladen zugeführt werden. Die daraus folgenden Synergieeffekte sind beabsichtigt und führen zur Belebung des gesamten Schlossareals.

Das Sanierungs- und Nutzungskonzept wurde den Gemeindevertretern, dem Gewerbeverein, aber auch der Unteren Denkmalschutzbehörde vorgestellt und gemeinsam beraten. Es fand allseitige Zustimmung.

Im Zusammenhang der zukünftigen Nutzung des Schlosses als Hotel ist die Sanierung der Orangerie auch für die täglichen Parkbesucher eine Bereicherung, da in mittelbarer und unmittelbarer Umgebung keine gastronomische Einrichtung durchgehend sonn- und werktags geöffnet hat. Das Cafe mit in seiner geplanten Dimension mit 30 Sitzplätzen und angrenzender Terrasse kann sowohl über die Gärtnerei als auch von Schloss– und Parkseite von den Besuchern erreicht werden. Das Gewächshaus wird als Verkaufsgewächshaus vorgesehen. Die Nutzung steht im Zusammenhang mit der angrenzenden Gärtnerei. Hier wird u.a. der Schwerpunkt auf einen begehbaren Kräutergarten gelegt, wo die Gäste und Besucher über den Anbau, Pflege und Verwendung der Kräuter vom Fachpersonal umfassend informiert werden, aber auch Kräuter als Pflanze bzw. geschnitten erwerben können. Die zukünftige Hotelküche wird natürlich mit Obst, Gemüse Kartoffeln frischen Kräutern alles aus eigenem Anbau der Schlossgärtnerei versorgt. Im Hofladen sollen regionale und selbst hergestellte Waren angeboten werden. Auf diesem Gebiet hat die Betreiberin der Gärtnerei mit ihrem jetzigen Hofladen in den letzten Jahren sehr gute Partner gefunden und Erfahrungen gesammelt.

 

Presseberichte

 

vor der Sanierung
der 1. Bauabschnitt ist schon fertig - 11.05.2011
Fertigstellung - Juli 2012